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Oberursel, 05.08.2022 20:25 Uhr

Pfarrer Jan Spangenberg stellt sich vor

Und wer sich doch nicht gedulden kann, darf hier gerne schon mehr über ihn erfahren....
Liebe Leserinnen und Leser,
ich freue mich, dass ich mich als neuer Pfarrer der Auferstehungskirchengemeinde hier bereits kurz vorstellen darf. Ich heiße Jan Spangenberg und werde bald 52 Jahre alt. Seit knapp 20 Jahren bin ich evangelischer Pfarrer. Mit meiner Familie, meiner Frau Andrea und unserem Sohn Christian, habe ich in Gemeinden in Oberhessen und im Main-Taunus-Kreis gelebt und gearbeitet. Im Oktober werden wir nach Oberursel ziehen und ich werde meinen Dienst dort beginnen. Ich bin dankbar, dass der Kirchenvorstand mich als Gemeindepfarrer gewählt hat und bin gespannt auf viele Begegnungen und Gespräche.
Der Weg führt mich und meine Familie damit auf der einen Seite zurück in unsere Heimatstadt. In Oberursel bin ich aufgewachsen, habe dort die Schule besucht und bin auch in den Kirchengemeinden aktiv gewesen. In der Christuskirche wurde ich getauft, konfirmiert und getraut und habe mich viele Jahre als Jugendteamer engagiert. Auch die Auferstehungskirche hat für mich viel Vertrautes, denn hier war ich im Kindergarten, besuchte die Jungschar und habe im Haus Emmaus meinen Zivildienst absolviert.
Nun liegen jedoch fast drei Jahrzehnte zwischen diesen Erfahrungen und dem Neubeginn und ich weiß, dass sich Stadt und Kirche in dieser Zeit verändert haben, auch wenn ich bei der Vorstellung in der Gemeinde einige vertraute Gesichter sehen konnte. Ich werde also, so merkwürdig das klingen mag, zunächst beginnen, meine Heimat kennenzulernen.
Darauf freue ich mich und bin sehr neugierig. Und ich vermute und hoffe, dass es mir dabei so gehen wird, wie ich es auch erlebe, wenn ich mich mit biblischen Geschichten beschäftige. Viele dieser Erzählungen sind mir ja vertraut, sind mir seit der Kindheit bekannt und ich verbinde mit ihnen Bilder und Erfahrungen. Wenn ich dann Kindern von Jesus erzähle, dann kommt es mir vor, als würde ich aus meiner Heimat berichten, denn im Glauben fühle ich mich zuhause. Dann aber geschieht es immer wieder, dass sich eine solche Geschichte ganz anders zeigt, als ich sie bisher gesehen habe. Eine Frage der Kinder, ein Ereignis in meinem Leben oder auch Krisen, die Menschen bewegen, lassen mich neue Dimensionen einer biblischen Erzählung entdecken. Schließlich ist es wohl der Glaube selbst, der immer wieder neu wird, sobald ich mich darauf einlasse. Er ist mir ein Zuhause und unbekannter Ort zugleich.
Wenn ich nun den Dienst in der Auferstehungskirche beginne, werde ich also in diesem spannenden Gegenüber von Bekanntem und Neuem leben und arbeiten, und darauf freue ich mich sehr. Zusammen mit anderen Menschen möchte ich ab dem Herbst in Oberursel unterwegs sein, in der Gemeinde und in der Stadt, in meiner vertrauten Heimat und zugleich in einem aufregenden neuen Land.
Bis wir uns begegnen und uns kennenlernen wünsche ich Ihnen Gottes Segen und grüße Sie herzlich.
Ihr
Jan Spangenberg
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